#6 Locktober – Wie keusch ist das denn?

In der sechsten Folge von schwarz und eng, moderiert von Markus und Alex, dreht sich alles um ein ganz besonderes Thema, das nicht nur in der Fetisch-Community, sondern auch darüber hinaus immer mehr Aufmerksamkeit bekommt: der „Locktober“. Passend zum Oktober widmen sich die beiden Hosts der Keuschheit und fragen sich: „Wie keusch ist das denn?“ Mit vielen lustigen Wortspielen und einer Prise Selbstironie leiten Markus und Alex die Episode ein und schaffen es, das ernste Thema mit ihrem typischen Charme zu lockern.

Zu Beginn geben sie einen Rückblick auf das Folsom-Festival in Berlin, eines der größten und eindrucksvollsten Fetisch-Events Europas. Die beiden schildern dabei ihre Eindrücke und wie sie selbst nach den aufregenden Tagen den sogenannten „Folsom-Blues“ erlebt haben – dieses Gefühl, wenn man nach einem intensiven Wochenende voller Begegnungen und Erlebnisse plötzlich wieder in den Alltag zurückkehren muss. Für viele ist das eine Herausforderung, und Markus und Alex erzählen, wie sie persönlich damit umgegangen sind und was sie das nächste Mal anders planen, um sanfter in die Normalität zurückzufinden. Die zahlreichen Nachrichten und Rückmeldungen der Hörer zeigen ihnen, dass es vielen ähnlich geht, und so sprechen sie offen über die Fragen und Sorgen der Community.

Im Hauptteil der Folge widmen sich die beiden dann dem „Locktober“ und nehmen Euch mit auf eine Reise in die Welt der Keuschheitsgürtel. Markus, der das Thema seit über einem Jahrzehnt kennt, erzählt von seinen persönlichen Erfahrungen, von den Herausforderungen, die er zu Beginn hatte, und warum ihn diese Form der Kontrolle bis heute fasziniert. Für ihn ist der Keuschheitsgürtel nicht nur ein physisches Accessoire, sondern auch ein Symbol für Lust und Disziplin. Die Faszination für Keuschheit geht dabei oft über die reine Kontrolle hinaus und eröffnet eine Vielzahl an Spielmöglichkeiten, gerade wenn der Schlüssel – sprichwörtlich – in anderen Händen liegt.

Die beiden besprechen ausführlich, wie sich das Tragen eines Keuschheitsgürtels auf das tägliche Leben auswirkt und warum es für viele einen besonderen Reiz hat, den Schlüssel abzugeben. Dabei geht Markus ins Detail und erklärt die Unterschiede zwischen verschiedenen Modellen, von den klassischen Schellen bis hin zu ausgefeilten Voll-Keuschheitsgürteln und Sondermodellen, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Auch die Herausforderungen und Hindernisse, die beim Tragen eines Keuschheitsgürtels im Alltag entstehen können – sei es im Beruf, beim Sport oder sogar beim Fliegen – kommen zur Sprache. Der Austausch wird dabei offen und ehrlich geführt und zeigt, wie sich die Faszination über die Jahre für Markus verändert hat, aber dennoch etwas bleibt, das er gerne teilt und weitergibt.

Die Pflege und Hygiene im Alltag spielen natürlich ebenfalls eine große Rolle. Denn während sich viele die Keuschheit als aufregendes, prickelndes Erlebnis vorstellen, gehört dazu auch ein gewisser Aufwand und Disziplin, um das Tragen über längere Zeit angenehm und sicher zu gestalten. Markus teilt seine besten Tipps und Tricks, wie man kleine Hautirritationen vermeidet, welche Pflegeprodukte helfen können und was man bei der Auswahl des Materials beachten sollte. Auch hier wird deutlich, dass Keuschheit für ihn kein flüchtiger Trend ist, sondern ein bewusstes Spiel, in dem Selbstdisziplin und Vertrauen in den Keyholder zentrale Rollen spielen.

Zum Schluss geben Markus und Alex noch einen Ausblick auf die kommenden Monate und betonen, wie dankbar sie für das viele Feedback und die Unterstützung ihrer Hörer sind. Die beiden freuen sich über jede Nachricht und jeden Kommentar und laden die Zuhörer dazu ein, ihre eigenen Erfahrungen und Gedanken zu diesem intimen Thema zu teilen. Dabei wird deutlich, dass schwarz und eng nicht nur ein Podcast über Fetische ist, sondern auch ein Ort, an dem sich Gleichgesinnte austauschen können – mit einem Lächeln und einer großen Portion Humor.

Schaltet ein und seid dabei, wenn Markus und Alex den „Locktober“ feiern, und erfahrt, warum Keuschheit für viele mehr als nur ein Spiel ist – eine Folge voller Insights, Anekdoten und einer Prise Selbstironie.

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WEITERE FOLGEN VON SCHWarz & eng

#34 Pille rein, horny sein – Achtung bei Substanzkonsum!

Wir waren live und mit Publikum zu Gast bei Hein & Fiete in Hamburg – und hatten mit Henry und Fabian zwei echte Experten an unserer Seite. In unserer ersten Experten-Folge geht es um Chemsex und Substanzkonsum: Welche Substanzen kursieren gerade in der Szene, warum ist die Kombination aus Poppers und Potenzmitteln lebensgefährlich, und wo überschneiden sich Substanzkonsum und Fetisch – Stichwort Ketamin, Bondage und Breath Control? Henry und Fabian erklären, wie die gemeinsame Chemsex-Beratung von Hein & Fiete und der Drogenhilfe funktioniert (jeden Mittwoch ab 18 Uhr, anonym und ohne erhobenen Zeigefinger), was hinter Drug Checking und Safer Use steckt und warum der erste Schritt – überhaupt über Konsum zu sprechen – der schwerste ist.

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#33 Update aus dem Fetisch-Leben

Wir sind zurück aus der Sommerpause und haben einiges nachzuholen: In dieser Update-Folge erzählen wir, was in den letzten Monaten bei uns passiert ist – von Alex‘ Hausbau-Chaos, spontanen Dates und der Bühnenbesichtigung für die Rainbow Cruise 2027 bis zu Markus‘ Event-Marathon mit Fetisch-Barkassenfahrt beim Hafengeburtstag, Hamburg Fetish Weekend, MLC Stuttgart (inklusive erstem Puppy Walk), Bunker Dresden und der letzten Gear and Dance in Bottrop. Außerdem sprechen wir über Toleranz im Berufsleben, eure Kinky-Highlights des ersten Halbjahrs und alles, was noch ansteht: unsere Live-Folge bei Hein & Fiete am 8. Juli zum Thema Substanzkonsum, die CSDs in Berlin und Hamburg, Puppy Park Mannheim und die Folsom Berlin.

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#32 Der KitKatClub – Eine Geschichte über Freiheit, Akzeptanz und Respekt

In Folge 32 begrüßen wir mit Alexandra Bahr unsere allererste weibliche Gästin – und damit gleich eine echte Institution: Seit 27 Jahren ist sie Teil des Berliner KitKatClubs und kennt diesen außergewöhnlichen Ort wie kaum jemand sonst. Wir reden über ihre erste, wilde Berlin-Nacht 1998, über das, was den Club so magisch macht, über Werte wie Achtsamkeit, Respekt und das Prinzip „Do what you want but stay in communication“, über das strikte Handyverbot, die bunte Vielfalt der Gäste und Partys, über das Naked String Quartett am Pool und ihr neues Buch „Radikal frei – Der KitKatClub als Spiegel unserer Kultur“. Eine Folge, bei der unsere Augen funkeln und bei der wir spüren: Dieser Ort ist mehr als ein Club – er ist fast ein Abbild einer idealen Gesellschaft.

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