#29 Sagging & Streetstyle – Was ist das eigentlich mit den Hosen?

In Folge 29 von schwarz & eng begrüßen wir einen ganz besonderen Gast: Marvin, den Freund von Markus. Damit sitzen zum ersten Mal ein Paar gemeinsam bei uns im Studio – und wir nutzen die Gelegenheit, die beiden auch als Paar ein bisschen kennenzulernen. Mit Sekt in der Hand starten wir locker in ein Gespräch über ihre Beziehung und wie sie zueinander gefunden haben.

Wir sprechen offen über das Thema offene Beziehung und wie sich das bei Markus und Marvin entwickelt hat. Die beiden erzählen, wie sie anfangs noch feste Regeln hatten, diese sich aber mit der Zeit verändert haben, weil Spontanität und Vertrauen immer wichtiger wurden. Dabei vergleichen wir auch unsere eigenen Erfahrungen und sprechen darüber, warum Kommunikation in offenen Beziehungen das A und O ist.

Dann tauchen wir tief ins Hauptthema der Folge ein: Sagging als Fetisch. Marvin erzählt, dass ihn der Baggy-Style schon seit seiner Kindheit fasziniert hat – noch bevor er überhaupt sexuell aktiv war. Wir erfahren, wie sich dieses Interesse über die Jahre entwickelt hat und was genau den Reiz am Sagging ausmacht: das Visuelle, das Gefühl beim Tragen und der gewisse Kick in der Öffentlichkeit.

Wir klären die Basics rund um den Streetstyle-Fetisch: Welche Klamotten gehören dazu, welche Marken und Sneaker spielen eine Rolle und warum sind Baumwoll-Boxershorts ein No-Go? Marvin erklärt uns die verschiedenen Varianten und wie das komplette Outfit – von den Schuhen über die Unterhose bis zur Hose – zusammenspielen muss, damit es stimmig und authentisch aussieht.

Wir sprechen außerdem über die Community und Partyszene rund um Sagging und Streetwear. Marvin berichtet von speziellen Events und Partys, auf denen man Gleichgesinnte trifft, und wie schön es ist, sich unter Menschen zu bewegen, die den gleichen Style teilen. Dazu lesen wir eine bewegende Hörer-Mail vor, die perfekt zum Thema passt und zeigt, wie bereichernd es sein kann, sich einfach mal zu trauen.

Zum Abschluss sprechen wir über die Ursprünge des Sagging in der amerikanischen Hip-Hop-Kultur, darüber, wie man den Style selbstbewusst in der Öffentlichkeit trägt, und über die Reaktionen, die man dabei erleben kann. Marvin gibt den Tipp: Wer selbstsicher auftritt und sich nicht ständig umsieht, fällt kaum auf – ein Rat, der für viele Fetische gilt.

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WEITERE FOLGEN VON SCHWarz & eng

#34 Pille rein, horny sein – Achtung bei Substanzkonsum!

Wir waren live und mit Publikum zu Gast bei Hein & Fiete in Hamburg – und hatten mit Henry und Fabian zwei echte Experten an unserer Seite. In unserer ersten Experten-Folge geht es um Chemsex und Substanzkonsum: Welche Substanzen kursieren gerade in der Szene, warum ist die Kombination aus Poppers und Potenzmitteln lebensgefährlich, und wo überschneiden sich Substanzkonsum und Fetisch – Stichwort Ketamin, Bondage und Breath Control? Henry und Fabian erklären, wie die gemeinsame Chemsex-Beratung von Hein & Fiete und der Drogenhilfe funktioniert (jeden Mittwoch ab 18 Uhr, anonym und ohne erhobenen Zeigefinger), was hinter Drug Checking und Safer Use steckt und warum der erste Schritt – überhaupt über Konsum zu sprechen – der schwerste ist.

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#33 Update aus dem Fetisch-Leben

Wir sind zurück aus der Sommerpause und haben einiges nachzuholen: In dieser Update-Folge erzählen wir, was in den letzten Monaten bei uns passiert ist – von Alex‘ Hausbau-Chaos, spontanen Dates und der Bühnenbesichtigung für die Rainbow Cruise 2027 bis zu Markus‘ Event-Marathon mit Fetisch-Barkassenfahrt beim Hafengeburtstag, Hamburg Fetish Weekend, MLC Stuttgart (inklusive erstem Puppy Walk), Bunker Dresden und der letzten Gear and Dance in Bottrop. Außerdem sprechen wir über Toleranz im Berufsleben, eure Kinky-Highlights des ersten Halbjahrs und alles, was noch ansteht: unsere Live-Folge bei Hein & Fiete am 8. Juli zum Thema Substanzkonsum, die CSDs in Berlin und Hamburg, Puppy Park Mannheim und die Folsom Berlin.

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#32 Der KitKatClub – Eine Geschichte über Freiheit, Akzeptanz und Respekt

In Folge 32 begrüßen wir mit Alexandra Bahr unsere allererste weibliche Gästin – und damit gleich eine echte Institution: Seit 27 Jahren ist sie Teil des Berliner KitKatClubs und kennt diesen außergewöhnlichen Ort wie kaum jemand sonst. Wir reden über ihre erste, wilde Berlin-Nacht 1998, über das, was den Club so magisch macht, über Werte wie Achtsamkeit, Respekt und das Prinzip „Do what you want but stay in communication“, über das strikte Handyverbot, die bunte Vielfalt der Gäste und Partys, über das Naked String Quartett am Pool und ihr neues Buch „Radikal frei – Der KitKatClub als Spiegel unserer Kultur“. Eine Folge, bei der unsere Augen funkeln und bei der wir spüren: Dieser Ort ist mehr als ein Club – er ist fast ein Abbild einer idealen Gesellschaft.

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