#13 Fetisch & Reallife Teil II – Eure und unsere Erlebnisse

Die 13. Folge von schwarz & eng widmet sich erneut dem Thema „Fetisch und Real Life“ – inspiriert von zahlreichen Nachrichten und Rückmeldungen der Zuhörer. Markus und Alex reflektieren, wie sich ihr eigener Umgang mit Fetisch und ihre Offenheit durch den Podcast verändert haben. Besonders Alex bemerkt, dass der Podcast ihn unbewusst in ein zweites Outing geführt hat und er nun viel selbstbewusster mit seinem Fetisch umgeht. Die beiden sprechen darüber, wie sehr es sie überrascht hat, welchen positiven Einfluss ihr Podcast auf andere hat und dass sie inzwischen von vielen Bekannten und Kollegen darauf angesprochen werden.

Ein besonderes Highlight ist die Erwähnung ihres Podcasts in der Zeitschrift Schwulissimo, was sie als einen großen Meilenstein empfinden. Die beiden reflektieren über die Anfänge des Podcasts und wie es sich entwickelt hat, dass sie nun in Printmedien erscheinen. Die lockere und authentische Art, über Fetisch zu sprechen, hat ihnen nicht nur Anerkennung eingebracht, sondern auch neue Türen geöffnet. Dabei wird ihnen immer mehr bewusst, dass sie für einige Zuhörer sogar eine Art Vorbild geworden sind.

Der emotionale Höhepunkt der Folge ist eine bewegende E-Mail eines Zuhörers, der sich für den Podcast bedankt. Der Hörer schildert seine persönliche Geschichte über das lange Verstecken seines Fetischs in einer heterosexuellen Beziehung und wie schwer es war, sich später zu sich selbst zu bekennen. Durch den Podcast habe er den Mut gefunden, offener mit seinem Fetisch umzugehen. Diese Nachricht berührt Markus und Alex zutiefst und zeigt ihnen, dass ihre Arbeit mehr bewirkt, als sie je erwartet hätten.

Ein weiteres bedeutendes Erlebnis für Markus ist das Outing seines Fetischs vor seiner Schwester, die ihm mit großer Unterstützung und Akzeptanz begegnet. Dies zeigt, dass man sich dem Umfeld nicht zwingend verstecken muss und dass Offenheit auch zu positiven Überraschungen führen kann. Dennoch betonen die beiden, dass ein Fetisch-Outing keine Pflicht ist und jeder für sich selbst entscheiden sollte, wem er was mitteilen möchte.

Zum Abschluss der Folge gehen die beiden auf zahlreiche Themenvorschläge der Community ein, darunter Bondage, Hypnose-Sessions, Poppers und gefährliche Fetische wie Breath Play. Sie versprechen, einige dieser Themen in zukünftigen Folgen zu behandeln. Die Folge unterstreicht eindrucksvoll, wie wichtig es ist, offen über Fetisch zu sprechen, um Berührungsängste abzubauen und anderen Mut zu machen, ihren eigenen Weg zu finden.

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WEITERE FOLGEN VON SCHWarz & eng

#34 Pille rein, horny sein – Achtung bei Substanzkonsum!

Wir waren live und mit Publikum zu Gast bei Hein & Fiete in Hamburg – und hatten mit Henry und Fabian zwei echte Experten an unserer Seite. In unserer ersten Experten-Folge geht es um Chemsex und Substanzkonsum: Welche Substanzen kursieren gerade in der Szene, warum ist die Kombination aus Poppers und Potenzmitteln lebensgefährlich, und wo überschneiden sich Substanzkonsum und Fetisch – Stichwort Ketamin, Bondage und Breath Control? Henry und Fabian erklären, wie die gemeinsame Chemsex-Beratung von Hein & Fiete und der Drogenhilfe funktioniert (jeden Mittwoch ab 18 Uhr, anonym und ohne erhobenen Zeigefinger), was hinter Drug Checking und Safer Use steckt und warum der erste Schritt – überhaupt über Konsum zu sprechen – der schwerste ist.

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#33 Update aus dem Fetisch-Leben

Wir sind zurück aus der Sommerpause und haben einiges nachzuholen: In dieser Update-Folge erzählen wir, was in den letzten Monaten bei uns passiert ist – von Alex‘ Hausbau-Chaos, spontanen Dates und der Bühnenbesichtigung für die Rainbow Cruise 2027 bis zu Markus‘ Event-Marathon mit Fetisch-Barkassenfahrt beim Hafengeburtstag, Hamburg Fetish Weekend, MLC Stuttgart (inklusive erstem Puppy Walk), Bunker Dresden und der letzten Gear and Dance in Bottrop. Außerdem sprechen wir über Toleranz im Berufsleben, eure Kinky-Highlights des ersten Halbjahrs und alles, was noch ansteht: unsere Live-Folge bei Hein & Fiete am 8. Juli zum Thema Substanzkonsum, die CSDs in Berlin und Hamburg, Puppy Park Mannheim und die Folsom Berlin.

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#32 Der KitKatClub – Eine Geschichte über Freiheit, Akzeptanz und Respekt

In Folge 32 begrüßen wir mit Alexandra Bahr unsere allererste weibliche Gästin – und damit gleich eine echte Institution: Seit 27 Jahren ist sie Teil des Berliner KitKatClubs und kennt diesen außergewöhnlichen Ort wie kaum jemand sonst. Wir reden über ihre erste, wilde Berlin-Nacht 1998, über das, was den Club so magisch macht, über Werte wie Achtsamkeit, Respekt und das Prinzip „Do what you want but stay in communication“, über das strikte Handyverbot, die bunte Vielfalt der Gäste und Partys, über das Naked String Quartett am Pool und ihr neues Buch „Radikal frei – Der KitKatClub als Spiegel unserer Kultur“. Eine Folge, bei der unsere Augen funkeln und bei der wir spüren: Dieser Ort ist mehr als ein Club – er ist fast ein Abbild einer idealen Gesellschaft.

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