#16 A bisserl Leder braucht a jeder

In dieser neuen Episode tauchen Markus und Alex tief in ein besonders beliebtes Thema der Fetischszene ein: Leder! Getreu dem Motto „A bisserl Leder braucht a jeder“ widmen sie sich gemeinsam mit ihrem Studiogast Alex – auch bekannt als Mister Leather Hamburg – der Faszination rund um Leder, Fetische und Community-Leben.

Schon zu Beginn wird klar: Leder ist mehr als nur Kleidung. Es steht für ein Lebensgefühl, für Männlichkeit, Dominanz, Tradition – und manchmal auch ein bisschen Nostalgie. Die drei Hosts tragen natürlich selbst stilecht Lederteile und nehmen ihre Hörer mit in eine Welt voller Geschichte, Geräusche, Gerüche und Emotionen. Dabei erfährt man unter anderem, was Leder für jeden Einzelnen von ihnen bedeutet und wie sich der eigene Fetisch im Laufe des Lebens entwickeln kann.

Ein besonderes Highlight dieser Folge ist das Gespräch mit Gast-Alex: Er berichtet, wie er in die Hamburger Szene hineingewachsen ist, wie er Mister Leather Hamburg geworden ist und warum es ihm so wichtig ist, in der Community Brücken zwischen verschiedenen Fetischen zu bauen. Sein Engagement für die Hamburger Fetischszene und sein großes Herz für neue Gesichter machen deutlich: Inklusion und Miteinander sind ihm echte Herzensanliegen.

Natürlich gibt es auch viel Persönliches: Wie fühlt es sich an, eine Lederkombi zu tragen? Wann wird Leder zum Fetisch und wann bleibt es einfach nur ein sexy Look? Was bedeutet es, Teil einer Szene zu sein, die sich ständig wandelt? Und warum ist der Zugang zu bestimmten Fetischen heute oft leichter – aber manchmal auch oberflächlicher – geworden?

Zum Abschluss wird klar: Leder ist mehr als nur ein Material – es ist ein Stück Identität, ein Ausdruck von Leidenschaft und Zusammengehörigkeit. Die Folge zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig, lebendig und offen die Leder-Community ist – und dass ein bisschen Leder wirklich jeder gut stehen kann.

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WEITERE FOLGEN VON SCHWarz & eng

#25 F*cken vor der Kamera – ein Kinky-Creator zu Gast

In dieser Folge sprechen wir mit Josh, bekannt als Master on Twinks, über sein Leben als Kinky-Creator und die Realität hinter Sex vor der Kamera. Er erzählt, wie aus einem privaten Fetischprojekt ein professionelles Business wurde – mit Verträgen, Altersnachweisen, Steuern, Management und Verantwortung für sich und andere. Josh spricht offen über die Zusammenarbeit mit anderen Creators, über Plattformunterschiede zwischen OnlyFans und JustForFans, über Gesundheit, Vertrauen und Respekt in der Szene. Trotz Hatern, Social-Media-Sperren und Vorurteilen bleibt er reflektiert, humorvoll und authentisch – und zeigt, dass in dieser Branche Professionalität und Ehrlichkeit wichtiger sind als Provokation.

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#24 Tod durch Selfplay. Wir sprechen drüber.

In dieser Folge sprechen wir mit einem Gast über die Gefahren von Selfplay und teilen eine sehr persönliche und tragische Geschichte: Er hat seinen erst 21-jährigen Partner beim Experimentieren mit Lachgas verloren. Gemeinsam beleuchten wir, wie riskant Praktiken sind, die Bewusstsein und Atmung beeinflussen, warum sie niemals alleine ausprobiert werden sollten und welche Folgen so ein Verlust für die Hinterbliebenen hat – emotional, organisatorisch und finanziell. Wir sprechen auch über Vorsorge, digitale Zugänge und den Umgang mit Erinnerungen und Fetischgear nach einem Todesfall. Unser Ziel ist es, mit dieser Folge klarzumachen: Kein Kick ist es wert, das eigene Leben zu riskieren.

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#23 Fetisch vs. Fashion – geschickt im Alltag kombinieren

In dieser Folge ist Modedesigner Robin zu Gast, der mit seinem Label die Grenzen zwischen Fetisch und Fashion verschwimmen lässt. Er erzählt, wie aus einem Studienprojekt eine Marke entstand, die hochwertige Harnesses und Rubber-Pieces für alle Körperformen entwirft. Themen sind Events wie Folsom Berlin, die handwerklichen Herausforderungen von Latex, und wie sich Fetisch-Elemente alltagstauglich kombinieren lassen – von Lederhosen bis Pufferjacken. Fazit: Mit Selbstbewusstsein getragen ist Fetisch längst Teil moderner Mode.

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