#17 Rundum Leder

In Folge 17 von schwarz & eng setzen Markus, Alex und ihr Gast Alex das Thema Lederfetisch fort – diesmal mit Fokus auf Kauf, Pflege und Trageerfahrungen. Die Drei knüpfen direkt an die vorherige Episode an. Dabei betonen sie, dass Leder mehr ist als ein Fetisch – es ist auch ein modisches Statement.

Ein zentrales Thema ist die wachsende Akzeptanz von Leder in der Alltagsmode, etwa durch Designerstücke bei Diesel oder anderen Brands. Die Hosts diskutieren den schmalen Grat zwischen Fetischkleidung und Fashion – insbesondere, wie man Leder unauffällig und stilvoll in alltägliche Outfits integrieren kann. Dabei geht es auch um Einstiegsmöglichkeiten für Interessierte, etwa durch Secondhand-Käufe oder Motorradkleidung als günstige Alternative.

Ein weiteres Thema ist der Unterschied zwischen echtem Leder und Kunstleder. Die Hosts erläutern die Vor- und Nachteile beider Materialien – von Haptik und Pflege bis hin zur Fetischtauglichkeit. Auch ethische Aspekte wie vegane Lederoptionen und deren Akzeptanz innerhalb der Community werden angesprochen. Tipps wie „erst Secondhand, dann maßgeschneidert“ geben Orientierung für den Einstieg.

Mit einem klaren Statement positionieren sich die Hosts gegen NS-Uniformen im Fetischkontext. Sie machen deutlich, dass Fetisch zwar individuell und nicht immer steuerbar ist, aber auch Verantwortung und Sensibilität gegenüber historischen Zusammenhängen erfordert. Diese klare Haltung führt zu einer offenen, kritischen Diskussion über Grenzen innerhalb der Szene.

Die Folge gibt zudem viele Tipps zur Lederpflege – von Sattelseife bis Lederbalsam. Die Hosts zeigen, wie man Leder richtig behandelt, warum Pflege wichtig ist und welche Fehler es zu vermeiden gilt. Sie erzählen auch von praktischen Herausforderungen wie Größenwahl, Passform und der teils schmerzhaften „Eintragephase“ neuer Lederkleidung – natürlich mit viel Humor.

Abschließend geht es um Community-Projekte wie das Hamburg Fetisch Social und das geplante Fetisch-Wochenende im Juni. Die Hosts sprechen über ihre Vision, Fetisch sichtbarer zu machen, Berührungsängste abzubauen und Events für jede Ausrichtung zu schaffen – vom Partybesuch bis zum entspannten Socializing. Mit dieser Folge endet der zweiteilige Leder-Schwerpunkt, der unterhaltsam, informativ und zugleich politisch positioniert war.

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WEITERE FOLGEN VON SCHWarz & eng

#26 Hoe Hoe Hoe – Der Fetisch-Jahresrückblick

In unserer Weihnachtsfolge schauen wir gemeinsam auf ein intensives, lustiges und ehrliches Fetisch-Jahr zurück. Wir sprechen über eure Nachrichten und Erlebnisse aus der Community, über persönliche Highlights, prägende Podcast-Folgen und Fetische, die wir neu verstanden oder für uns entdeckt haben. Neben Lust und Neugier thematisieren wir auch offen Stress, Alltag und deren Einfluss auf unser Sex- und Fetischleben und merken, wie wichtig Selbstfürsorge dabei ist. Mit viel Humor, Offenheit und einem Augenzwinkern blicken wir nach vorne, sprechen über kommende Veranstaltungen und verabschieden uns dankbar aus dem Jahr mit großer Vorfreude auf alles, was noch kommt.

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#25 F*cken vor der Kamera – ein Kinky-Creator zu Gast

In dieser Folge sprechen wir mit Josh, bekannt als Master on Twinks, über sein Leben als Kinky-Creator und die Realität hinter Sex vor der Kamera. Er erzählt, wie aus einem privaten Fetischprojekt ein professionelles Business wurde – mit Verträgen, Altersnachweisen, Steuern, Management und Verantwortung für sich und andere. Josh spricht offen über die Zusammenarbeit mit anderen Creators, über Plattformunterschiede zwischen OnlyFans und JustForFans, über Gesundheit, Vertrauen und Respekt in der Szene. Trotz Hatern, Social-Media-Sperren und Vorurteilen bleibt er reflektiert, humorvoll und authentisch – und zeigt, dass in dieser Branche Professionalität und Ehrlichkeit wichtiger sind als Provokation.

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#24 Tod durch Selfplay. Wir sprechen drüber.

In dieser Folge sprechen wir mit einem Gast über die Gefahren von Selfplay und teilen eine sehr persönliche und tragische Geschichte: Er hat seinen erst 21-jährigen Partner beim Experimentieren mit Lachgas verloren. Gemeinsam beleuchten wir, wie riskant Praktiken sind, die Bewusstsein und Atmung beeinflussen, warum sie niemals alleine ausprobiert werden sollten und welche Folgen so ein Verlust für die Hinterbliebenen hat – emotional, organisatorisch und finanziell. Wir sprechen auch über Vorsorge, digitale Zugänge und den Umgang mit Erinnerungen und Fetischgear nach einem Todesfall. Unser Ziel ist es, mit dieser Folge klarzumachen: Kein Kick ist es wert, das eigene Leben zu riskieren.

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