#27 Fetisch mit Behinderung? Das geht!

In dieser Folge starten wir ins neue Jahr mit einem besonderen Gast und einem Thema, das in der Fetischszene viel zu selten offen besprochen wird: Fetisch und Behinderung. Gemeinsam mit Paito sprechen wir über Sichtbarkeit, Vorurteile und darüber, warum Humor, Offenheit und Ehrlichkeit oft der beste Zugang zu schwierigen Themen sind. Schnell wird klar: Diese Folge wird persönlich, lang – und wichtig.

Paito erzählt uns offen von seiner starken Sehbehinderung, mit der er seit seiner Geburt lebt, und davon, wie er selbst seine Wahrnehmung der Welt beschreibt. Für ihn sind seine wenigen Prozent Sehvermögen seine ganz persönlichen 100 %. Wir lernen, wie er seinen Alltag meistert, welche Herausforderungen Licht, Menschenmengen und Orientierung für ihn bedeuten – und warum Kommunikation der Schlüssel ist, um Berührungsängste abzubauen. Ein zentraler Punkt der Folge ist der Umgang mit dem Begriff „behindert“. Wir diskutieren offen, warum das Wort negativ behaftet ist, warum Kontext entscheidend ist und weshalb Paito selbst kein Problem mit der Bezeichnung hat. Mit viel Humor – aber auch Ernsthaftigkeit – machen wir klar: Es geht nicht darum, jemanden zu verletzen, sondern darum, Menschen mitzunehmen, aufzuklären und miteinander statt übereinander zu lachen. Natürlich sprechen wir auch über Fetisch: Paito ist Teil der Puppy- und Lederszene und zeigt, dass Behinderung und Fetisch sich nicht ausschließen. Im Gegenteil – beides ist Teil seiner Identität. Besonders eindrücklich ist, wie er seine Sehbehinderung sichtbar in seinen Fetisch integriert, etwa mit einer speziellen Blindenbinde aus Leder. Für uns wird deutlich: Fetisch ist Vielfalt, und genau dafür sollte die Community stehen. Ein großes Thema der Folge ist Inklusion auf Events und Partys. Paito berichtet von seinen Erfahrungen auf Veranstaltungen wie der Gear and Dance oder der Puppy Park und davon, wie herausfordernd unbekannte Locations, Dunkelheit, Lautstärke und Menschenmengen sein können. Mit dem von ihm initiierten verfrühten Einlass für beeinträchtigte Gäste schafft er Orientierung, Sicherheit und echte Teilhabe – und ermöglicht vielen erst den Zugang zu solchen Events. Zum Abschluss nehmen wir eine starke Botschaft mit: Wer nichts an sich ändern kann, sollte sich nicht verstecken. Paito erzählt, wie aus einer negativen Erfahrung ein öffentliches Outing, Aufklärungsarbeit und sogar eine eigene Community entstanden sind. Sein Leitsatz bleibt hängen: Wenn man sich selbst aufgibt und das Lachen verliert, dann ist man wirklich behindert. Diese Folge ist eine Einladung, hinzuschauen, zuzuhören und Fetisch-Community als das zu leben, was sie sein kann – offen, solidarisch und menschlich.

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WEITERE FOLGEN VON SCHWarz & eng

#32 Der KitKatClub – Eine Geschichte über Freiheit, Akzeptanz und Respekt

In Folge 32 begrüßen wir mit Alexandra Bahr unsere allererste weibliche Gästin – und damit gleich eine echte Institution: Seit 27 Jahren ist sie Teil des Berliner KitKatClubs und kennt diesen außergewöhnlichen Ort wie kaum jemand sonst. Wir reden über ihre erste, wilde Berlin-Nacht 1998, über das, was den Club so magisch macht, über Werte wie Achtsamkeit, Respekt und das Prinzip „Do what you want but stay in communication“, über das strikte Handyverbot, die bunte Vielfalt der Gäste und Partys, über das Naked String Quartett am Pool und ihr neues Buch „Radikal frei – Der KitKatClub als Spiegel unserer Kultur“. Eine Folge, bei der unsere Augen funkeln und bei der wir spüren: Dieser Ort ist mehr als ein Club – er ist fast ein Abbild einer idealen Gesellschaft.

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#31 Geschichten aus dem Darkroom – Live aus dem Tom‘s in Hamburg

In Folge 31 senden wir live aus dem Tom’s in Hamburg zum Auftakt des Hamburg Fetish Weekend. Zusammen mit unseren Gästen David (Inhaber des Tom’s), Dominik (Gründer vom schwarz & eng Social) und Patrick (unser Kameramann) sprechen wir über die Geschichte der legendären Bar, teilen die absurdesten und lustigsten Darkroom-Geschichten (von verirrten Gästen über schlafende Besucher bis zur berüchtigten Rolex-Anekdote), erfahren, wie schwarz & eng Social entstanden ist, und feiern live Markus‘ offizielles Debüt als Pup.

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#30 Wraff! Jetzt wird gebellt. Einblicke in das Pup-Play von zwei Puppys

In Folge 30 tauchen wir mit zwei Gästen tief in die Welt des Pup-Plays ein. Ein Newcomer aus München und ein erfahrener Pup aus Berlin erklären uns, was Pup-Play ausmacht, wie man in die Community findet, welche Events und Stammtische es gibt und warum das Aufsetzen einer Maske so viel mehr sein kann als nur ein Fetisch. Wir sprechen über den Umgang mit der Öffentlichkeit, über Vorurteile rund um CSDs, über die Frage ob Pup-Play sexuell oder nonsexuell ist.

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