#9 Fetisch und Beziehung – Muss man das trennen?

In der ersten Folge des neuen Jahres widmen sich Markus und Alex einem spannenden und oft diskutierten Thema: Fetisch und Beziehung – Muss man das trennen? In dieser Episode geht es um offene Beziehungen in der Fetischwelt, um Herausforderungen, Kompromisse und die Frage, wie Vertrauen und Kommunikation eine Partnerschaft stärken können.

Markus und Alex gewähren persönliche Einblicke in ihre Beziehungen und teilen, wie sie mit offenen Beziehungsmodellen umgehen. Sie sprechen über den Unterschied zwischen Sex und Beziehung, das Ausleben von Fetischen und wie wichtig es ist, gemeinsame Regeln zu finden. Dabei beleuchten sie auch, wie sich Interessen und Vorlieben im Laufe der Zeit verändern können und wie entscheidend es ist, diese Veränderungen in der Partnerschaft zu akzeptieren.

Ein besonderes Augenmerk legen die beiden Hosts auf die Rolle von Kommunikation und Kompromissen. Offen über Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen, kann Konflikte vermeiden und die Basis für ein gesundes Miteinander schaffen. Dabei geben sie Tipps, wie Paare individuell passende Regelwerke für ihre Beziehung entwickeln können, um Raum für persönliche Freiheit zu schaffen, ohne die Partnerschaft zu gefährden.

Auch das Thema Eifersucht kommt nicht zu kurz: Wie geht man mit diesem oft belastenden Gefühl um? Markus und Alex zeigen auf, dass Eifersucht nichts Negatives sein muss, solange man sie offen anspricht und gemeinsam Lösungen findet. Sie teilen persönliche Strategien, um Vertrauen aufzubauen und Eifersucht zu minimieren – etwa durch Transparenz, das Teilen von Erfahrungen und das Schaffen eines sicheren Rahmens für alle Beteiligten.

Darüber hinaus diskutieren Markus und Alex, ob Monogamie in der Fetischwelt überhaupt möglich ist. Sie berichten aus ihrem Umfeld, in dem viele Paare alternative Beziehungsmodelle leben, und geben Einblicke, warum diese in der Fetisch-Community häufig erfolgreicher funktionieren. Offenheit und Flexibilität stehen dabei im Vordergrund, um den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben gerecht zu werden.

Was macht eigentlich Sex in der Fetischwelt aus? Und wie unterscheidet sich dieser von konventionellem Sex? Markus und Alex teilen ihre persönlichen Erfahrungen und erklären, warum in der Fetischszene oft das Gesamterlebnis und der gemeinsame Austausch im Vordergrund stehen. Dabei räumen sie mit dem Klischee auf, dass Sex immer penetrativ sein muss, und zeigen, wie vielfältig intime Begegnungen sein können.

Zum Abschluss geben die beiden wertvolle Tipps, wie und wo man Kontakte in der Fetisch-Community knüpfen kann – von einschlägigen Portalen wie PlanetRomeo und Recon bis hin zu Veranstaltungen und Social-Media-Plattformen. Dabei betonen sie, wie wichtig es ist, die eigenen Grenzen zu kennen und offen mit seinem Partner zu kommunizieren. Ob online oder offline – die Fetischwelt bietet viele Möglichkeiten, Gleichgesinnte zu treffen und sich auszutauschen.

Eine informative und unterhaltsame Folge, die dazu einlädt, sich mit den eigenen Beziehungsmodellen und Fetischen auseinanderzusetzen. Hört rein und teilt gerne Eure Gedanken und Erfahrungen mit Markus und Alex – sei es über Instagram, E-Mail oder in den Kommentaren.

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WEITERE FOLGEN VON SCHWarz & eng

#34 Pille rein, horny sein – Achtung bei Substanzkonsum!

Wir waren live und mit Publikum zu Gast bei Hein & Fiete in Hamburg – und hatten mit Henry und Fabian zwei echte Experten an unserer Seite. In unserer ersten Experten-Folge geht es um Chemsex und Substanzkonsum: Welche Substanzen kursieren gerade in der Szene, warum ist die Kombination aus Poppers und Potenzmitteln lebensgefährlich, und wo überschneiden sich Substanzkonsum und Fetisch – Stichwort Ketamin, Bondage und Breath Control? Henry und Fabian erklären, wie die gemeinsame Chemsex-Beratung von Hein & Fiete und der Drogenhilfe funktioniert (jeden Mittwoch ab 18 Uhr, anonym und ohne erhobenen Zeigefinger), was hinter Drug Checking und Safer Use steckt und warum der erste Schritt – überhaupt über Konsum zu sprechen – der schwerste ist.

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#33 Update aus dem Fetisch-Leben

Wir sind zurück aus der Sommerpause und haben einiges nachzuholen: In dieser Update-Folge erzählen wir, was in den letzten Monaten bei uns passiert ist – von Alex‘ Hausbau-Chaos, spontanen Dates und der Bühnenbesichtigung für die Rainbow Cruise 2027 bis zu Markus‘ Event-Marathon mit Fetisch-Barkassenfahrt beim Hafengeburtstag, Hamburg Fetish Weekend, MLC Stuttgart (inklusive erstem Puppy Walk), Bunker Dresden und der letzten Gear and Dance in Bottrop. Außerdem sprechen wir über Toleranz im Berufsleben, eure Kinky-Highlights des ersten Halbjahrs und alles, was noch ansteht: unsere Live-Folge bei Hein & Fiete am 8. Juli zum Thema Substanzkonsum, die CSDs in Berlin und Hamburg, Puppy Park Mannheim und die Folsom Berlin.

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#32 Der KitKatClub – Eine Geschichte über Freiheit, Akzeptanz und Respekt

In Folge 32 begrüßen wir mit Alexandra Bahr unsere allererste weibliche Gästin – und damit gleich eine echte Institution: Seit 27 Jahren ist sie Teil des Berliner KitKatClubs und kennt diesen außergewöhnlichen Ort wie kaum jemand sonst. Wir reden über ihre erste, wilde Berlin-Nacht 1998, über das, was den Club so magisch macht, über Werte wie Achtsamkeit, Respekt und das Prinzip „Do what you want but stay in communication“, über das strikte Handyverbot, die bunte Vielfalt der Gäste und Partys, über das Naked String Quartett am Pool und ihr neues Buch „Radikal frei – Der KitKatClub als Spiegel unserer Kultur“. Eine Folge, bei der unsere Augen funkeln und bei der wir spüren: Dieser Ort ist mehr als ein Club – er ist fast ein Abbild einer idealen Gesellschaft.

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